Mai 192011
 

Da stehen wir nun also, sind den Hinweisen gefolgt und haben die Stelle gefunden, die von den Koordinaten beschrieben wird. Aber wie gehts weiter? Letztendlich hat keiner von uns beiden bisher Erfahrungen mit Geocaching gemacht, also heißt es für uns: Learning by doing.

Wie war das mit den Hinweisen nochmal? Hmmm, ob dieser Baum hier wohl etwas damit zu tun hat? Aber wo weiter suchen? Und außerdem: dort hinten ist ein Sportplatz, wo gerade eine Jugendmannschaft Fußballtraining hat. Irgendwie kommt man sich schon ein wenig seltsam vor, wenn man vor einem Baum steht, um ihn herum läuft und sucht, als hätte man sein kostbarstes Schmuckstück verloren. Dann plötzlich: War da nicht etwas, dort oben in der Baumgabel? Ja! Da ist doch irgend etwas, was nicht „Baum“ ist … na das wird ein Spaß.

Es ist wirklich Jahre her, dass wir in Bäumen herumgeklettert sind. Aber kaum stehe ich auf dem ersten Ast, ca 2 Meter über dem Boden ist es genauso wie früher. Es macht tierischen Spaß im Geäst herumzuklettern und diesmal sogar noch weiter nach geheimen Verstecken Ausschau zu halten. Ja! gefunden … hier liegt tatsächlich eine Dose. Etwa so groß wie eine Musikkassette, vielleicht etwas dicker. Erst mal wieder runter vom Baum und genauer ansehen.

In der Dose finden wir ein Logbuch und einen Stift. Außerdem liegt dort auch noch ein Schlüsselanhänger. Wie geht es nun weiter? Ins Logbuch eintragen, klar, das ging schnell. Parallel mit dem Handy auch gleich den Fund auf der Geocaching Webseite loggen. Aber wie war das nun? Dürfte man theoretisch nun den Anhänger mitnehmen? Müssten wir dafür was anderes reinlegen? Besser nichts falsch machen und ihn einfach drin liegen lassen. Sicher ist sicher 😉

So, Dose wieder zu und ab auf den Baum. Es soll ja alles genauso sein wie wir es vorgefunden haben. Nachdem ich wieder festen Boden unter den Füßen habe, fangen wir beide breit an zu grinsen. Irgendwie sind wir stolz auf unseren ersten Cache. Hört sich vielleicht albern an, aber es ist direkt spannend, zu suchen und siechim Log verewigen zu können und parallel auch noch aufpassen, dass die „Muggels“ einen nicht beobachten. Also auf zur Suche nach der nächste Dose …

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Mai 072011
 

Schnitzeljagd – irgendwie sind mit diesem Spiel recht schöne Erinnerungen verbunden. War es doch die Gelegenheit auf Kindergeburtstagen – oder auch sonst – viel Spaß und Spannung in der freien Natur zu haben. Meist hat es uns dabei in Wälder oder ähnlich schöne Ecke der Natur getrieben. Nun sind wir erwachsen, und da spielt man solche Spiele nicht mehr … Stimmt! Seit kurzem sind wir „umgestiegen“ auf Schnitzeljagd 2.0 a.k.a. Geocaching.

Wir finden die Idee faszinierend, den Gedanken des Kinderspiels aufzugreifen, mit ein bischen Technik zu stützen und vor allem das Ganze wieder Erwachsenen-tauglich zu machen. „Das ist doch die perfekte Gelegenheit, an die frische Luft zu kommen.“ war unser erster Gedanke. Gestern also sind wir losgezogen und haben unseren ersten Cache gesucht. Mal sehen, wenn es die Zeit zu lässt werden wir hier die eine oder andere Erfahrung Revue passieren lassen und berichten, was aus unserer Teilnahme an der Schnitzeljagd 2.0 geworden ist.

Stay tuned 😉

 Posted by at 17:39