Jul 222013
 

Am letzten Wochenende haben wir das geniale Wetter nutzen können um mit dem WOMO einen Kurztripp in den Harz, genauer auf den Brocken zu machen. Für die zwei Nächte vor Ort haben wir uns für den Campingplatz Harz Camping in Schierke entschieden. Eine Voranmeldung per Email war problemlos möglich und man hat uns einen schönen Stellplatz reserviert. Der Campingplatz selbst wirkte sehr gemütlich in familiärer Atmosphäre. Die Anlage war sehr sauber und kann guten Gewissens uneingeschränkt weiter empfohlen werden.

Am Samstag Morgen ging es zeitig, mit Rucksack und Kamera ausgerüstet, los Richtung Brocken. Vorab hatten wir ein wenig online nach einer schönen Wanderroute recherchiert und uns schließlich für die Route über den Eckerlochstieg entschieden. Nach unseren Erfahrungen im letzten Jahr mit dem Aufstieg zum Preikestolen in Norwegen, schien uns das die passendste Version für uns zu sein.

Anfangs ging der Weg mit gemütlicher Steigung durch Waldgebiet entlang der Schienen der Brockenbahn entlang. Der Eckerlochstieg hat dann schon ein wenig mehr von uns abverlangt, so dass es sicherer war, die Kamera wieder sicher in der Tasche zu verstauen. Oben am Eckerlochstieg angekommen, geht es dann das letzte Stück auf asphaltierter Strecke hinauf bis auf den Gipfel des Brocken.

Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück, denn es war angenehm warm, die Sonne schien, aber im Wald waren wir gut geschützt. Da wir auch nicht all zu spät losgelaufen sind, waren selbst die Temperaturen auf dem letzten Stück hinauf auf den Gipfel erträglich. Hier konnten wir in Ruhe die Aussicht genießen und die restlichen Wolken haben sich mit der Zeit auch verzogen, so dass wir zum Abstieg strahlenden Sonnenschein hatten. Hier waren wir froh, dass es nun bergab ging!

Auf dem letzten Stück haben wir uns dann ein wenig von der ursprünglich geplantgen Strecke gelöst und sind durch das Tal der Hexen am Feuersteinberg vorbei Richtung Bahnhof Schierke gelaufen. Es ging über schmale, wurzelige Pfade hinab durch das Tal der Hexen und vorbei ein wunderbar bizarr geformten Felsformationen, den Feuersteinklippen.

Als jemand, der Wanderungen dieser Art nicht täglich macht, waren wir schließlich froh, wieder am WOMO zu sein, aus den Schuhen auszusteigen und eine erfrischende Dusche zu genießen. Aber schon da war für uns klar: Das war nicht unser letzter Besuch im Harz und am Brocken. Einfach schön hier!

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Aug 182012
 

Fast ein Jahr her, doch vielleicht wird es ja trotzdem noch was. Im letzten Jahr haben wir eine knapp dreiwöchige Tour mit dem Wohnmobil nach Norwegen gemacht. Selbst heute sind wir noch voller begeisternder Eindrück und hatten uns schon damals vorgenommen, dass wir – wieder zu Hause angekommen – die Tour auf jeden Fall auf dem Blog dokumentieren wollen. Vielleicht hilft es Anderen bei deren Planung … und auch wir hatten schließlich im Vorfeld von vielen guten Reiseberichten profitiert. Um es uns und dem Leser leichter zu machen sind die Beiträge rückdatiert, so lässt sich besser nachvollziehen, wie der zeitliche Ablauf wirklich war.

Unsere Tour startete selbstverständlich in Deutschland. Am ersten Tag sind wir bis Flensburg gefahren und haben dort eine Nacht am Yachthafen gestanden. Die Empfehelung hatten wir aus einem Campingführer, allerdings hätten wir nicht damit gerechnet, dass diese Empfehlung so viele Leute kennen – wir hatten Glück, dass wir noch einen Platz gefunden haben. An dieser Stelle gleich der erste Tipp: auf genug Beleuchtung achten! Das Einparken in unsere Parklücke war in dem gänzlich unbeleuchteten Weg entlang des Hafens kein Vergnügen 😉

Am nächsten Morgen ging es schlißelich weiter durch Dänemark bis nach Hirtshals, um von dort mit der Fähre überzusetzen nach Kristiansand. Wir hatten die späte Fähre gebucht, so dass wir erst gegen Mitternacht unsere ersten Schritte in Norwegen machen konnten. Dann hieß es natürlich erst einmal, um die Zeit noch einen Stellplatz zu finden. Gegen 0:45 Uhr warn wir auf einem schönen Parkplatz im Grünen etwas außerhalb von Kristiansand und konnten erst einmal durchatmen und schlafen. Am nächsten Tag galt es dann Kristiansand zu erkunden …